Gott gehabt!

Wahltag

Wer die Wahl hat, hat die Qual... so sagt es das bekannte Sprichwort. Vor der anstehenden Bundestagswahl sehe ich das als ziemlich treffend an. Die Politik der letzten etwa 15 Jahre hat gezeigt, dass es keinen signifikanten Unterschied macht, ob gerade Rot-Grün, Schwarz-Gelb oder eine große Koalition regiert. Wen also wählen? Eine Splitterpartei, die dann trotzdem nicht ins Parlament einzieht? Das hätte zwar den Charme, dass man am Ende wenigstens nicht an der Regierung schuld ist, die man später hat, aber sonst nicht viele weiteren Vorteile. Aber die Parteien mit einer realistischen Chance auf den Einzug in den Bundestag sind irgendwie allesamt nicht wählbar. Nunja. Ich werde mich also zu einer Entscheidung durchringen, einen Kandidaten und eine Partei wählen, und weiß im Voraus, dass ich das kleinste Übel gewählt habe. Das war zwar vor 20 Jahren tendentiell ähnlich, aber das kleinste Übel hat damals zumindest nicht den Charme einer Katastrophe gehabt.
Nungut. Wähle ich eben die kleinste Katastrophe.