Gott gehabt!

"BLOG" von Thomas Köhler

Das hier ist so eine Art Sammelstelle für Gedanken, die mir beim Nachdenken über das Wort Gottes oder beim Gebet eingefallen sind. Oder es sind einfach ein paar Gedanken, die mir so im Lauf des Tages zu Gott, zur Bibel oder zu anderen Fragen so einfallen. Insofern könnte man das eine Art BLOG (Bibel lesen oder Gebet) nennen :)

Die wenigsten Gedanken sind wirklich zu Ende gedacht oder ausformuliert. Wenn man so will, handelt es sich um eine Sammelstelle von Gedanken, dich ich irgendwo festhalten wollte. Aber vielleicht ist ja sogar der eine oder andere hilfreiche Gedankenanstoß dabei...

Hier die 5 neuesten Einträge... (alle Beiträge gibt es hier)

Wahltag

19.09.2013 10:01 Uhr (Permalink)

Wer die Wahl hat, hat die Qual... so sagt es das bekannte Sprichwort. Vor der anstehenden Bundestagswahl sehe ich das als ziemlich treffend an. Die Politik der letzten etwa 15 Jahre hat gezeigt, dass es keinen signifikanten Unterschied macht, ob gerade Rot-Grün, Schwarz-Gelb oder eine große Koalition regiert. Wen also wählen? Eine Splitterpartei, die dann trotzdem nicht ins Parlament einzieht? Das hätte zwar den Charme, dass man am Ende wenigstens nicht an der Regierung schuld ist, die man später hat, aber sonst nicht viele weiteren Vorteile. Aber die Parteien mit einer realistischen Chance auf den Einzug in den Bundestag sind irgendwie allesamt nicht wählbar. Nunja. Ich werde mich also zu einer Entscheidung durchringen, einen Kandidaten und eine Partei wählen, und weiß im Voraus, dass ich das kleinste Übel gewählt habe. Das war zwar vor 20 Jahren tendentiell ähnlich, aber das kleinste Übel hat damals zumindest nicht den Charme einer Katastrophe gehabt.
Nungut. Wähle ich eben die kleinste Katastrophe.

Der Weg zu Jesus

10.01.2010 07:47 Uhr (Permalink)

Egal, wo man am Anfang steht, Jesus steht erstmal woanders. Aber wir können uns auf Jesus zubewegen. Dabei müssen wir uns allerdings darauf einlassen, den Weg immer wieder korrigieren zu lassen, sonst kommen wir vielleicht nicht bei ihm an. Vor allem, wenn wir uns zur gleichen Zeit noch auf andere Ziele ausrichten (z.B. beruflich oder in Hobbies)...
    ich *
         \
          \
           \
            \ <- hier fühlt man sich Jesus
             \   vielleicht näher als je zuvor
  Jesus *     \ <- Punkt X
               \
                \
                 \
                  \
                   \
                    \ <- aber hier merkt man plötzlich, dass
                     \   man wieder weit von ihm entfernt ist
Zum richtigen Zeitpunkt, oben als Punkt X markiert, wäre eine Kurskorrektur nötig gewesen. Dann wäre das Ergebnis viel besser gewesen. Aber den Punkt findet man nicht so leicht - ich selbst merke immer wieder, dass ich da schon weit drüber raus gerannt bin und längst woanders herumrenne, statt näher bei Jesus...

Relaunch

30.07.2009 13:19 Uhr (Permalink)

Jetzt werde ich vielleicht öfter mal wieder einen Eintrag ins BLOG machen. Dazu passend habe ich mir eine Kommentar-Funktion gebaut, die allerdings moderiert ist. Bislang wollte ich nicht viel Programmieraufwand reinstecken, aber wenn mich jemand überzeugt, baue ich vielleicht noch irgendwelche Features ein, z.B. Trackbacks oder einen RSS-Feed. Bis jetzt fehlt das alles noch.

Evolution, Gnome und Ubuntu

12.06.2009 (Permalink)

Ein Bekannter hat mir empfohlen, ich soll doch mal Ubuntu-9.04 mit Evolution ausprobieren und dann im Evolution das Evolution-mapi-Plugin gegen einen Exchange-Server testen. Nun gut, das habe ich mal ausprobiert. Hier sind also meine Erlebnisse zusammengefaßt.

Installation

Die Installation von Ubuntu unter Vmware verlief reibungslos. Ich hatte Deutsch als Sprache ausgewählt, und von da an hat auch alles soweit erstmal auf Deutsch funktioniert. Nach der Installation habe ich noch über das Internet einige Pakete aktualisiert und einige weitere nachinstalliert, unter anderem evolution-mapi - für die Kommunikation mit einem Exchange-Server via MAPI.

Evolution

Nungut, also mal Evolution starten. Es startet auch sofort der Wizard zum Einrichten eines neuen Kontos, ich wähle fröhlich aus, daß ich einen Exchange-Server via MAPI ansprechen möchte. Nun kann ich also den Server, Usernamen und Domäne angeben. Ich trage also die geforderten Werte ein, drücke den Knopf "Authenticate" (irgendjemand hat da wohl vergessen, etwas zu übersetzen) und im nächsten Moment verschwindet Evolution sang- und klanglos. Das Ganze funktioniert reproduzierbar - wenn man Evolution in einem xterm eingibt, sieht man am Ende an der Stelle eben einen Segmentation fault. Nagut, hat sich eben jemand verprogrammiert. Dummerweise ist das eine Bestätigung meiner bisherigen Meinung zu Evolution - ganz nett, aber für einen Produktivbetrieb zu absturzfreudig. Wenn man allerdings statt dem Servernamen die IP des Exchange-Servers angibt, funktioniert das ganze plötzlich reibungslos.

Nun habe ich also Evolution gestartet, kann mit dem Exchange-Server reden und - sehe die öffentlichen Ordner dort nicht. Das hilft so nicht wirklich. Ich habe jedenfalls keine Option gesehen, die öffentlichen Ordner sichtbar zu machen. "Ordner->Abonnements" ist wenig hilfreich - jedenfalls, wenn man viele öffentliche Ordner hat. Man kann nämlich auch nicht sagen "diesen Ordner und aller Unterordner". Und auch die ausgewählten Abonnements habe ich dann nirgends im Evolution gesehen. Wo verstecken die sich?

Nagut, einfach mal weiter versuchen, was so alles funktioniert. "Bearbeiten->Einstellungen" - oh. Warum ist das Fenster größer als der Bildschirm und läßt sich nicht verkleinern? Hierzu ein Screenshot. Es funktioniert auch nicht, einfach im Menü den Punkt verschieben mit der Maus auszuwählen, das Fenster läßt sich aber immerhin übern den dort sichtbaren Hotkey verschieben. Man kann also doch "OK" anklicken. Nagut, einen Versuch hätte ich noch: per ssh mit X-Forwarding anmelden und Evolution damit auf einem größern Display starten. Nanu, auf einmal ist Evolution englisch eingestellt? Da hat Ubuntu wohl versäumt, die Einstellung auf deutsch durchgängig zu implementieren. Aber das nur am Rande (im Evolution selbst gibt es auch Dialoge, die halb deutsch und halb englisch daherkommen). Das viel entscheidendere ist: jetzt ist das Fenster 520x375 Pixel groß. Dafür ändert es ständig die Größe, je nachdem, welchen Punkt man in der Liste ausgewählt hat. Naja, es gibt Schlimmeres.

Dann lesen wir eben noch ein paar Mails. Aha, Mails werden also manchmal ein klein wenig unvollständig angezeigt, zu sehen auf diesem Screenshot. Irgendwas funktioniert da nicht richtig.

Irgendwie war es mir auch nicht möglich, ein Adressbuch außer meinen von mir selbst gespeicherten Kontakten zu nutzen - ich würde aber schon gerne wenigstens die Mailempfänger in der eigenen Firma aus einer Liste heraussuchen wollen (von der Nutzung eines öffentlichen Ordners mit Kontakten ist da noch gar keine Rede). Nichts dergleichen funktioniert, oder ich habe es nicht gefunden. Jedenfalls hat es nicht gereicht, einen Active Directory-Server anzugeben.

Fazit
Für den Arbeistsalltag ist Evolution nicht brauchbar. Es kann manche Mails nicht darstellen, öffentliche Ordner nicht einfach via MAPI einbinden und instabil ist es außerdem. Schöne Spielwiese, aber nicht zum Arbeiten zu gebrauchen.

Ubuntu und Bugreports

Um einen Fehler zu melden, soll man also zu launchpad.net gehen (das war jedenfalls der einzige verwertbare Hinweis, den die Ubuntu-Hilfe zum Suchwort "bugreport" geliefert hat) und dort Ubuntu auswählen und das dann also dort eintüten. Dazu braucht man aber erst einen User bei launchpad. Tut mir leid, aber wenn ihr keine Bugreports haben wollt, dann bekommt ihr auch keine.

Frauen verstehen?

02.12.2007 (Permalink)

Andreas hat einen Kommentar verfaßt, der feststellt, daß Männer Frauen nicht verstehen, weil Frauen unklare und doppeldeutige Aussagen machen würden und das läge daran, daß sie zwar etwas konkretes im Sinn hätten, es aber nicht klar und präzise ausdrücken könnten.

Ich finde, da macht er sich aber ein wenig zu einfach. Er unterschlägt nämlich die Tatsache, daß Gott den Männern auch einen Mund gegeben hat. Den können sie - auch wenn manche das nicht so recht glauben - sogar benutzen, um Fragen zu stellen. Und wenn diese Fragen nicht zu einem verwertbaren Ergebnis führen, kann das auch manchmal einfach daran liegen, daß sie zu unklar gestellt sind...

Übrigens... das ist nicht nur graue Theorie. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich meine Frau ganz gut verstehe ;-)








Alle Beiträge