Gott gehabt!

Klavier

"Ich habe von Gott ein Klavier geschenkt bekommen."
- "Wie denn das?"
- "Naja, als wir in unsre Wohnung eingezogen sind, dachte ich, daß es schön wäre, ein Klavier zu haben. Weißt du, ich kann ja Klavier spielen und da hat es mir doch ein wenig gefehlt.
Also betete ich und bat Gott um ein Klavier.
Ein dreiviertel Jahr später - ich hatte dieses Gebet völlig vergessen, - fragte meine Mutti mich mitten im Gespräch, ob ich/wir denn Interesse an einem Klavier hätten.
Ich sagte ja, und sie erzählte weiter, daß bei ihr im Betrieb ein Zettel hing, wo ein Klavier verschenkt wurde. Sie könne mir aber nicht versprechen, daß es noch da wäre, aber sie wollte am nächsten Tag mal fragen.
An diesem Arbeitstag wurde das Ende voller Spannung erwartet, und als ich meine Mutti anrief, erzählte sie mir, es geht klar, wir müßten nur den Transport bezahlen. Das Klavier war noch da. Also suchten wir mit Hilfe meiner Mutti einen Transporter für das Klavier.
Am Ende hat es 180 Euro gekostet, die Ratschaisenträger haben es geschleppt. Am Donnerstag, als das Klavier kam, habe ich gebetet, daß vorm Haus ein Parkplatz frei ist, da es sonst manchmal schwierig ist und man so ein KLavier ja auch nicht so lang schleppen kann. Hinterher erfuhr ich: Es war eine Lücke frei, genau vor unsrem Haus! Und das andere Geniale war: das Klavier paßte genau noch in unsre Stube, es hat bis auf den Millimeter gepaßt!
Ich bin so froh, es ist auch nicht verstimmt oder kaputt. Es erinnert mich immer daran, daß Gott so viel mehr Weitblick hat als wir.

Und noch etwas war toll:
Als das Klavier dann da war, erkannten wir, daß wir keinen passenden Klavierstuhl hatten, sie waren alle zu niedrig. Aber auch da hatte Gott schon vorgesorgt: In unsrem Urlaub waren wir in der Zeltstadt Siloah, und da gab es einen Holzworkshop. Dort hab ich dann einen Klavierhocker gebaut, den wir dann zusammen zuende gebaut haben.
Nun haben wir ein Klavier und einen Klavierhocker, alles von Gott geschenkt. (Klaviere sind sonst sehr sehr teuer)
Und ich bin glücklich, daß Gott so für einen sorgt. Danke, Gott!

Uta